EinSichten in die Tierhaltung

Luftige "EinSichten in die Tierhaltung" in 35 Metern Höhe

Das hat es bisher noch nie gegeben: Erstmals bietet unsere Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ Einblicke in ein Storchennest – und zwar live. Die Agrargenossenschaft Kauern macht’s möglich. Auf dem Bauernhof hat sich auf einem Mast in 35 Metern Höhe ein Storchenpaar eingerichtet und zieht dort vor den Augen der (Internet-)Welt seine Jungen auf. Wer zusehen möchte, klickt hier auf diesen Text.

Eigentlich möchte die Agrargenossenschaft Einblicke in ihre Milchviehhaltung und den Hühnerhof geben. Das war der Grund, warum sich der Betrieb an unserem „EinSichten“-Projekt beteiligt. Doch momentan ziehen die Störche die Aufmerksamkeit auf sich. Verständlich, wo doch gerade in Zeiten, in denen auch Besuche auf Bauernhöfen infolge der Pandemie-Auswirkungen seltener wurden, Live-Bilder aus dem Internet die am häufigsten genutzten Kontakte interessierter Verbraucher zu den Tierhaltern sind.

Das „Storchen-TV“ in Kauern ist dabei in mehrfacher Hinsicht eine Besonderheit. Einerseits bietet es wirklich ungewöhnliche EinSichten in diese Form der Tierhaltung. Andererseits sind siedelnde Störche auch in Kauern, in dem Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet in Thüringen, eine große Seltenheit. Bisher haben die Tiere dort allenfalls Rast gemacht auf ihren Reisen gen Süden oder bei der Rückkehr nach Norden. Die Bauern der Gegend konnten sich jedenfalls nicht erinnern, dass sich in Kauern einmal Störche zur Aufzucht ihrer Brut niedergelassen hätten. Jedenfalls, so heißt es, wäre das seit achtzig Jahren nun das erste Mal, dass sich dort Störche mit ihrem Nachwuchs aufhalten.

Wenn die Jungtiere dann flügge sind und die Störche weiterziehen, wird die Aufmerksamkeit sicher auch den anderen Attraktionen der Agrargenossenschaft Kauern gelten. Mit 285 Kühen und 196 Plätzen für Jungvieh, einem hohen Automatisierungsgrad und vielen Auszeichnungen für die Milchwirtschaft, gibt es allein schon in diesem Produktionszweig viel zu sehen. Ähnlich ist es in der Geflügelhaltung, wo die Tiere nach den Kriterien des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltung e.V. ihre Bio-Eier legen, die dann im Hofladen verkauft werden, der zudem auch noch weitere Erzeugnisse der Agrargenossenschaft anbietet.

Vielleicht ist es gerade die Vielfalt der Nutztierhaltung und die naturnahe Bewirtschaftung des Ackerlandes mit dem Anbau von Getreide, Raps, Mais usw., das die Störche als ideales Aufzuchtgebiet für ihre Jungen identifiziert haben. In jedem Fall ist das Storchennest eine besondere Attraktion, die unsere Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ noch sehenswerter macht.

 

 

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