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In einer neuen Institution wollen sich Landwirtschaft und Handel künftig konstruktiv austauschen und so zur Lösung von Konfliktthemen wie etwa den Erzeugerpreisen beitragen. Als Gründungsmitglied will der i.m.a e.V. über den Dialog informieren.

i.m.a begleitet Dialog zwischen Landwirtschaft und Handel

An der heute gegründeten neuen Institution, der „Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft“ (ZKHL), beteiligt sich auch der i.m.a e.V. Als unabhängiger Kommunikator landwirtschaftlicher Themen, insbesondere gegenüber Lehrkräften und Schülern sowie interessierten Verbrauchern, will der gemeinnützige Verein künftig auch den Dialog zwischen Landwirtschaft und Handel begleiten und erläutern.

Patrik Simon, Geschäftsführer vom i.m.a e.V., begrüßt den Start der neuen Koordinierungszentrale: „Wir haben uns schon immer für eine faire Vergütung der in der Landwirtschaft produzierten Nahrungs- und Lebensmittel eingesetzt. Da war es eine logische Konsequenz, dass wir uns nun auch als Dialog-Partner an der ZKHL beteiligen, um für unsere Bildungsarbeit auch in diesem Sektor Informationen aus erster Hand generieren zu können.“

Mit Bildungsmaterialien wie der Broschüre „Vom Bauernhof zum Supermarkt“ kommuniziere der Verein schon immer über die Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft. Dabei positioniere sich der satzungsgemäß zur Neutralität verpflichtete gemeinnützige Verein stets als sachlich-seriöser Beobachter ohne einseitige Positionen zu beziehen. „Gleichwohl sehen wir es als unsere Aufgabe, bei aller Neutralität auch darauf hinzuweisen, wenn es z.B. Schieflagen zwischen den Erzeugerkosten und Handelspreisen gibt“, so Simon weiter. Denn am Ende wolle der Verbraucher wissen, wie Preise zustande kommen.

„Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Forderungen nach mehr Regionalität, nach noch mehr Tierwohl und verbessertem Klimaschutz in der Landwirtschaft, muss man auch über die Zusammenhänge zwischen Kosten in der Erzeugung, bei den Lieferketten und der Preisgestaltung informieren“, so der i.m.a-Geschäftsführer. „Dass die ZKHL dabei als Dialogplattform dient und wir diesen Dialog begleiten können, wird uns wertvolle Erkenntnisse für unsere Arbeit bieten.“

Die Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft (ZKHL) wurde am 1. März 2021 vom Deutschen Bauernverband e.V., dem Deutschen Raiffeisenverband e.V. und dem Handelsverband Deutschland e.V. initiiert. Unter Einbeziehung vom Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V., der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V., der Handelsvereinigung für Marktwirtschaft e.V, dem Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Agrarwirtschaft sowie dem i.m.a – information.medien.agar e.V. wurde die ZKHL am 8. September 2021 in Berlin gegründet. Sie ist „offen für die Mitgliedschaft weiterer Organisationen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft“, erklärte Dr. Hermann-Josef Nienhoff, der Geschäftsführer der Koordinationszentrale mit Sitz in Bonn.

 

 

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