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160.000 Brötchen mit einem Liter Diesel produzieren

Was für den Autofahrer richtig ist, gilt auch für den Landwirt auf dem Traktor: optimaler Reifendruck, korrekte Gangwahl und situationsgerechtes Fahrverhalten reduzieren den Kraftstoffverbrauch. Doch die Landwirtschaft kann mehr.

Wird das Gewicht eines Traktors um zwanzig Prozent reduziert, lässt sich der Dieselbedarf bei Dünge- oder Pflanzenschutzarbeiten auf dem Feld oder beim Transport um bis zu fünf Prozent reduzieren. Moderne Assistenzsysteme unterstützen den Bauern bereits heute bei der effizienten Nutzung von Betriebsstoffen. So werden z.B. mit einem modernen Mähdrescher pro Erntesaison auf einer Fläche in der Größe von 1.200 Fußballfeldern viertausend Tonnen Getreide geerntet – aus dem Bäcker dann 160 Millionen Brötchen backen, oder umgerechnet: 160.000 Brötchen aus einem Liter Dieselkraftstoff.

Bereits erprobt wird das sogenannte „Direct Air Capture“-Verfahren, mit dem einmal vollkommen CO2-neutrale Dieselkraftstoffe genutzt werden könnten. Auch die aus Reststoffen gewonnenen Biokraftstoffe könnten künftig die Emissionen um bis zu neunzig Prozent reduzieren und damit die Nahrungsmittelkonkurrenz zu den bisherigen Biokraftstoffen aus Mais oder Raps deutlich reduzieren.

Über diese und viele weitere Innovationen in der Landtechnik informiert die VDMA-Broschüre „Mehr Ertrag, weniger CO2“.

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