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Landlust oder Landfrust – die Landjugend will’s wissen

Regelmäßig fragen wir die Bevölkerung, wie sie zur deutschen Landwirtschaft steht, was sie von den Bauernfamilien erwartet und wie sie deren Arbeit einschätzt. Daraus entstehen Meinungsbilder zum „Image der deutschen Landwirtschaft“, über deren Details wir hier auf dieser Homepage im Wissensbereich informieren.

Wie aber schauen die Bauern und Bäuerinnen selbst auf ihre Branche? Das interessiert den Bund der deutschen Landjugend. Darum fragt er mit einer „Junglandwirtestudie“ in seinen Reihen die Junglandwirte und Junglandwirtinnen nach deren Erwartungen, Bedürfnissen und Interessen. Denn was die Verbraucher von der Landwirtschaft erwarten, sind ein Aspekt, aber die Innensicht, also der Blick auf die eigene Branche, ist nicht minder von Bedeutung. Denn nur wer seinem Beruf gegenüber positiv eingestellt ist, wer gerne Bauer oder Bäuerin ist und mit Freude seiner Arbeit nachgeht, wird auch im Interesse der Verbraucher hochwertige Nahrungsmittel produzieren.

Zudem ist es für die gesamte Agrarbranche wichtig zu erfahren, wie der landwirtschaftliche Nachwuchs die eigenen beruflichen Perspektiven einschätzt. Schließlich geht es auch darum, die Landwirtschaft in Deutschland zu erhalten. Und das kann nur funktionieren, wenn man die Sorgen und Nöte, Hoffnungen und Erwartungen der jungen Menschen kennt, ihnen in der beruflichen Entwicklung zur Seite steht, die Voraussetzungen für das Leben und Arbeiten auf dem Land optimiert und nicht zuletzt dafür auch die agrarpolitischen Entscheidungen trifft.

Nicht zuletzt dürfte der Bund der deutschen Landjugend (BDL) durch seine „Junglandwirtestudie“ auch in Erfahrung bringen, wie die Mitglieder die Arbeit ihres Verbands einschätzen, um daran die weitere strategische Arbeit ausrichten zu können.

„Es geht uns bei der Studie darum, hinzuhören“, hat BDL-Vize Stefan Schmidt als Devise ausgegeben. Ein Leitfaden und das sogenannte „Untersuchungsdesign“ sind fertig, am 9. November beginnen die Befragungen und im kommenden Frühjahr will man die ersten Ergebnisse präsentieren. Auch Folgestudien sollen möglich sein – ganz so, wie beim i.m.a e.V. bereits seit vielen Jahren immer wieder das jeweils aktuelle „Image der deutschen Landwirtschaft“ erforscht wird.

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