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Experten für den Unterricht

Landwirtschaft macht Schule

Die Integration von Landwirtschaft in den Schulunterricht kann für Schülerinnen und Schüler eine äußerst wertvolle Erfahrung sein. Die Landwirtschaft bietet viele Möglichkeiten für einen praktischen, handlungsorientierten Unterricht. Dies kann auch dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler ein besseres Bewusstsein für die Bedeutung von regionalen Lebensmitteln und die Rolle der Landwirtschaft in unserer Gesellschaft entwickeln.

Neben dem fachlichen Lernen können durch die Landwirtschaft auch soziale und kommunikative Kompetenzen gestärkt werden. Gemeinsame Projekte fördern das Verständnis für Teamwork und Zusammenarbeit. Durch die Integration von landwirtschaftlichen Themen in den Lehrplan können Schülerinnen und Schüler wertvolle Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben und sich für eine nachhaltigere Zukunft engagieren.

Bildungspartnerschaften

Landwirschaft macht Schule ist ein Netzwerk von Bildungspartnern. Für die Beteiligung am Schulunterricht suchen Lehrkräfte engagierte Landwirtinnen und Landwirte, die wiederum interessierte Lehrkräfte sowie engagierte Projekte und Verbände suchen etc. Die IMA-Projektkarte zeigt die auf der Website erfassten Bildungspartner. Nichts gefunden? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.!

Sie möchten Bildungspartner werden? Melden Sie sich jetzt kostenfrei bei Landwirtschaft macht Schule an - als Schule, Betrieb oder Projekt!

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich als Landwirt*in teilnehmen?
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung erfolgt einfach über das entsprechende Anmeldeformular. Die Koordinierung überprüft die Anträge auf Eignung und Vollständigkeit und meldet sich zurück. Wir freuen uns über jede*n, der/die teilnimmt! Einfach das Formular ausfüllen und los geht`s!
Werde ich als Landwirt*in für meinen Einsatz entlohnt?

Als TeilnehmerIn von "Landwirtschaft macht Schule" können Sie für Ihren Unterrichtseinsatz eine Aufwandsentschädigung erhalten. Die dafür notwendigen Formulare finden Sie auf der Seite "Landwirtschaft". Der Unterrichsbesuch muss belegt und ein kurzer Bericht über den Einsatz beigefügt werden. Die zugehörigen Formulare stellt Ihnen die Koordinierung auf Anfrage bereit.

Sie können nur dann ein Honorar über "Landwirtschaft macht Schule" erhalten, wenn Sie nicht gleichzeitig bereits über ein anderes Projekt finanzielle Unterstützung für eine Unterrichtsbeteiligung erhalten.

Wie kann ich als Lehrkraft teilnehmen?
Wir freuen uns, dass Sie sich für das Thema „Landwirtschaft“ interessieren. Melden Sie sich einfach als Lehrkraft bei uns an und suchen sich zum Beispiel über die IMA-Projektkarte einen geeigneten Betrieb in der Nähe heraus. Oder Sie schreiben uns und wir stellen für angemeldete TeilnehmerInnen gerne einen Kontakt her.
Kann ich hier auch einen Hofbesuch buchen?
Die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ vermittelt ausschließlich Landwirte*innen für den Besuch in der Schule. Wenn Sie gerne einen landwirtschaftlichen Betrieb vor Ort besichtigen möchten, dann werfen Sie gerne einen Blick in ebenfalls vom i.m.a e.V. koordinierte Projekt "Netzwerk Lernort Bauernhof". Hier liegt der Fokus ausschließlich auf dem außerschulischen Lernen auf "echten" landwirtschaftlichen Betrieben.
Wo finde ich den nächsten Bauernhof?

Schauen Sie gerne in unsere Projektkarte, ob Sie einen Bildungspartner in Ihrer Nähe finden. Hier finden Sie alle auf unserer Website registrierten Betriebe, Partnerprojekte und Schulen.

Falls Sie hier nicht direkt einen landwirtschaftlichen Betrieb in Ihrer Nähe finden, können Sie gerne Kontakt zum nächsten aufgelisteten Verband oder Projekt aufnehmen. Dort werden Sie gerne an einen geeigneten Betrieb weitervermittelt.

Welche Voraussetzungen muss ich als Landwirt*in erfüllen?
  1. Sie führen einen oder leben auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, der eine Betriebsnummer vorweisen kann.
  2. Sie produzieren Lebensmittel, Strom oder Nachwachsende Rohstoffe.
  3. Idealerweise haben Sie eine landwirtschaftliche und/oder eine pädagogische Ausbildung.
  4. Sie haben Spaß an der Arbeit mit Schüler*innen.
Wie lange dauert ein Unterrichtsbesuch?

Ein Unterrichtsbesuch kann unterschiedlich lange dauern und ist abhängig von den Anforderungen der Lehrkraft. Wir empfehlen mindestens eine Doppelstunde (90 Minuten) in die Schule zu gehen. Aber der Besuch kann auch im Rahmen einer Projektwoche o.ä. stattfinden. Sprechen Sie sich diesbezüglich bitte direkt mit der Lehrkraft ab.

Gibt es in meinem Bundesland ähnliche Projekte?

Wir kooperieren mit vielen Projekten rund um das Thema „Lernort Bauernhof“ und „Landwirtschaft in die Schulen“. Schauen Sie gerne auf unserer Projektkarte nach Verbänden und Projekten oder informieren Sie sich bei Ihrem Bauernverband vor Ort. Ansonsten stehen wir Ihnen auch gerne mit Rat und Tat zur Seite und stellen gerne den Kontakt zu einem Projektpartner für Sie her.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Landwirtschaft macht Schule und BNE

Die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ als Teil der BNE-Akteurskarte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission ist nach Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert und soll die Lernenden zum nachhaltigen Denken und Handeln anregen. Dabei wird großen Wert auf die aktive Mitarbeit und das handlungsorientierte Lernen mit allen Sinnen gelegt. Besonders die Arbeit im Team und das entdeckende-forschende Lernen wird durch die Materialien der Initiative gefördert. Die Ergebnisse können direkt auf das eigene Lebensumfeld und das Konsumverhalten übertragen werden.

Durch die anschaulich vermittelten Einheiten erkennen und verstehen die Schüler*innen komplexe Systemzusammenhänge und bauen interdisziplinär Wissen auf. Sie erkennen nicht nachhaltige Handlungen und können gemeinsam Lösungswege erarbeiten. Mehrperspektivisch werden ökonomische, ökologische und soziale Aspekte integriert und die Auseinandersetzung mit Widersprüchen und Zwängen bei der Verwirklichung der Nachhaltigkeit aufgezeigt. Die Begegnung mit den Landwirt*innen fördert die Empathie und ermöglicht den Wechsel der Perspektive, wodurch das gegenseitige Verständnis gefördert wird.