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Gesünder ernähren - und was von guten Vorsätzen übrig bleibt

- Kategorie Wissen

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland will 2026 sparsamer leben. Immer noch fünfzig Prozent wollen sich gesünder ernähren, 48 Prozent mehr Sport treiben, 37 Prozent abnehmen. So die Ergebnisse der Daten-Plattform Statista. In einer i.m.a-Umfrage wollten der Umwelt zuliebe 62 Prozent der Menschen weniger Autofahren, sechzig Prozent den Verzehr von Fleisch und Wurst einschränken und 55 Prozent insgesamt auf tierische Produkte verzichten.

Was von den vielen Vorsätzen am Beginn eines Jahres im Verlauf der nachfolgenden Monate realisiert wird, ist ernüchternd, wie Wissenschaftler ermittelt haben. Nur weniger als zehn Prozent der Menschen, die mit neuen Vorsätzen ins Jahr gestartet sind, haben diese auch über Monate hinweg umgesetzt. Achtzig Prozent der Menschen sind mit ihren Vorsätzen bereits im Laufe des Januars gescheitert.

Vor diesem Hintergrund relativieren sich dann auch manche Ziele, die sich Menschen zum Jahreswechsel setzen. Die Bereitschaft von 87 Prozent der Bevölkerung, für Fleisch aus Deutschland mehr Geld als für Importfleisch auszugeben, wie in einer i.m.a-Umfrage angegeben, reicht häufig nur bis zur Bedientheke im Ladengeschäft. Kommt es zur Kaufentscheidung, ordnet sich der gute Vorsatz der Preisrealität unter: Für 44 Prozent der Haushalte in Deutschland ist der Preis wichtiger als die Herkunft, wie eine Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung ermittelt hat.

Wie aber lassen sich Vorsätze langfristig umsetzen? Psychologen raten dazu, sich kleine Ziele zu setzen, die leicht(er) zu erreichen sind. Statt jeden Morgen mit fünfzig Kniebeugen zu beginnen, würde eine tägliche Steigerung um ein, zwei Übungen eine Straffung der Muskulatur nachhaltiger befördern.

Oder anders formuliert: Wer mit dem Vorsatz ins neue Jahr gestartet ist, die heimische Landwirtschaft durch den Einkauf saisonaler und regionaler Lebensmittel zu unterstützen, könnte sich beim Einkauf an den Orientierungshilfen bedienen, wie sie z.B. das Qualitätssiegel „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ oder die Tierwohl-Label zu den verschiedenen Stufen der tierischen Haltungsformen verdeutlichen. 

In den i.m.a-Publikationen wie der Zeitschrift „lebens.mittel.punkt“ informieren wir immer wieder über bestehende Standards und Siegel sowie deren weitere Entwicklung.

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