Jugendliche Begeisterung für die Landwirtschaft
Erfolgreiche Bilanz beim Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart -
Mit seinem Kinder- und Schülerprogramm hat der i.m.a e.V. wesentlich zum Erfolg vom Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart beigetragen. Hunderte Jungen und Mädchen sowie Familien mit Kleinkindern und viele Jugendliche haben die abwechslungsreichen Angebote zu Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung genutzt, die der gemeinnützige Bildungsverein vom 27. September bis 4. Oktober 2026 auf dem Wasengelände gemeinsam mit dem Bauernverband und der Landjugend organisiert hatte.
Schulklassen, Kita-Gruppen und Familien mit Kleinkindern haben das Landwirtschaftliche Hauptfest auf lehrreiche Weise erkundet. Bei der größten Agrar-Leistungsschau Süddeutschlands hatte der i.m.a e.V. Entdeckertouren konzipiert, die sich am Alter und den Interessen der vorwiegend jungen Besucher orientierten.
Das i.m.a-Programm auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest bot Kita-Kindern geführte Touren über das Gelände und Besuche im Kälberstall, wo aus Sahne Butter hergestellt und mit Bauernbrot gegessen werden konnte. Grundschulkinder entdeckten auf einem Erlebnissparcour in einer Messehalle die Vielfalt der Landwirtschaft. An vielen Ständen der Aussteller mussten Aufgaben bewältigt werden, um einen Wissenswettbewerb zu bestehen. Ähnlichen Herausforderungen stellten sich Oberschüler, die auf dem Freigelände Landtechnik und andere Exponate ausfindig machten, um deren Funktionen erläutern zu können.
Das Thema „Vom Feld bis auf den Teller – wie funktioniert regionale Landwirtschaft heute?“ stand im Mittelpunkt einer Schülerpressekonferenz. Experten beantworteten die Fragen von Jungen und Mädchen aus allgemeinbildenden Schulen im Großraum Stuttgart. In Aufsätzen und Beiträgen in Schülerzeitungen werden die Kinder ihre Erkenntnisse nun zusammenfassen.
Für alle Besucher beim Landwirtschaftlichen Hauptfest war der i.m.a-Stand ein Anlaufpunkt, wenn Materialien zur Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung gesucht waren. Vom Malheft bis zu Handreichungen für Lehrkräfte lag ein großes Portfolio an Info- und Bildungsmaterialien bereit. Besonders beliebt waren die Aufkleber und Tattoos mit Motiven aus der Agrar-Welt. Kaum ein junger Besucher wollte darauf verzichten, seine Begeisterung für die Landwirtschaft mit Bildern von Nutztieren, Pflanzen oder Maschinen zur Schau zu tragen.
Auch Marion Gentges, Landwirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, zeigte Interesse an den i.m.a-Materialien. An der Haferquetsche musste sie jedoch von Bauernpräsident Joachim Rukwied ermahnt werden, nicht mit den Fingern in die sich drehenden Walzen zu geraten. Erfreut zeigte sich die Politikerin über den Stellenwert der Landwirtschaft in den Schulen ihres Bundeslandes, wie sie einem bundesweiten Vergleich im i.m.a Bildungsmagazin „lebens.mittel.punkt“ entnehmen konnte.




