Wir sind ein Familienbetrieb in der Nähe zur Stadt Oldenburg (Nds.). Wir halten Kühe, Bullen, Schweine, erzeugen Strom aus Biogas und Photovoltaik und betreiben Ackerbau und etwas Forst. Hinrich ist ausgebildeter Landwirt mit Ausbildereignung und hat den Betrieb 2016 von seinem Vater übernommen. Thale ist Biologin und ausgebildete Bauernhofpädagogin und hat ein eigenes Lernkonzept für den Hof entwickelt. Wir bieten auch Exkursionen zu unserem Hof an.
Bis ins Jahr 1723 ist die Geschichte des Hofes zurückzuverfolgen. Früher handelte es sich bei der heutigen Hofstelle um ein Gut, welches während der Kriege zwei Brände er- und überlebte. 1979 wurde der Hof von Hinrichs Eltern Maren und Diedrich übernommen. Seit 2016 leitet Hinrich Meyer den Hof. Der Hof der Familie Meyer ist sehr breit aufgestellt. Neben dem Milchviehbetrieb mit rund 60 melkenden Kühen werden die eigenen sowie rund 50 zugekaufte Bullenkälber der Rasse Fleckvieh für knapp zwei Jahre gemästet. Wenn sie geschlachtet werden, haben sie rund 750 kg Lebendgewicht. Außerdem verfügt der Hof über einen Schweinestall, in dem rund 1.400–1.600 Jungsauen gehalten und aufgezogen werden, bis sie die Geschlechtsreife erreichen und als Zuchtsauen an Ferkelerzeuger in der Region verkauft werden. Die große Biogasanlage mit 500 kW und der Ackerbau mit rund 170 ha runden das Hofkonzept ab. Die rund 60 Kühe der Familie leben in einem Laufstall. Zehn Kühe gehören der Rasse Fleckvieh an, 50 von ihnen sind Schwarzbunte Holsteiner. Nach und nach möchte Hinrich die Herde auf die Zweinutzungsrasse Fleckvieh umstellen, da diese robuster (und kleiner) sind. Außerdem können deren Kälber besser gemästet werden. Die laktierenden Kühe werden von einem Melkroboter gemolken. Jeden zweiten Tag kommt der Milchwagen und holt die frische Milch ab. Das Grundfutter für die Kühe, Mais- und Grassilage, bauen Meyers auf ihren Flächen an. Das Kraftfutter wird zugekauft. Neben Mais und Gras werden Weizen, Hafer, Triticale und Gerste angebaut. Ungefähr 5.000 t Maissilage stellen sie pro Jahr her, um damit die Tiere und die Biogasanlage zu versorgen, die Strom für rund 500 Haushalte liefert. Aber auch Grünland- und Blühflächen werden bewirtschaftet.