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Eierverbrauch steigt weiter - Selbstversorgungsgrad sinkt

- Kategorie Wissen

Jeden Werktag verzehren die Menschen in Deutschland ein Ei - rein rechnerisch. Denn zählt man die 115 Wochenend- und Feiertage eines Jahres ab, verbleiben annährend so viele Werktage, wie Eier konsumiert werden: 252 Stück. 

Natürlich beinhaltet dieser seit drei Jahren kontinuierlich steigende Konsum auch jene Eier, die hierzulande verarbeitet werden - in Back- und Teigwaren, Nudelgerichten usw. 21 Miliarden Eier wurden 2025 insgesamt verbraucht, was einer Steigerung um 1,6 Pozent gegenüber dem Vorjahr entspricht; so die Statistiker.

Dafür haben sich die heimischen Hennen mächtig angestrengt. Vier Eier mehr gegenüber 2024 hat jede der 51,1 Millionen Legehennen bereitgestellt - doch mit insgesamt 15,3 Milliarden Eiern war der Bedarf dann doch nicht zu decken.

Eine Versorgungslücke muss dennoch nicht befürchtet werden; auch wenn der Selbstversorgungsgrad um 0,9 auf 72 Prozent gesunken ist. Denn seit vielen Jahren werden Eier importiert - zu 69 Prozent vor allem aus den Niederlanden, aus Polen (16 %) und aus Belgien (3,4 %). Dabei handelt es sich jedoch immer seltener um sogenannte Schaleneier; also jene, die Verbraucher gerne als "Frühstücksei" verzehren. Importiert werden vor allem Eier in flüssiger, getrockneter oder gar gefrorener Form - für die weiterführende Lebensmittelproduktion.

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